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Warum ist der Rosenkranz so wichtig?

Pater Dominik Chmielewski skizziert in seinem Vortrag auf eindrücklichste Weise, warum das Rosenkranzgebet eine zentrale Bedeutung für unsere persönliche Heilsgeschichte als auch die Heilsgeschichte des Gottesvolkes einnimmt. Die Bundeslade war der heiligste Gegenstand Israels. Gott wollte, dass Mose an der Bundeslade betete. Es kam eine Situation, die dazu führte, dass die Bundeslade verschwand. Die Israeliten hörten auf, Gott in jener Form die Ehre zu geben, wie sie es bei dem Bund auf dem Berg Sinai gelobten. Sie verfielen der Sünde und beleidigten Gott auf vielfältigste Weise. Daraufhin passierte etwas Schreckliches. Die Bundeslade brachte keinen Segen mehr. Die Bundeslade war nicht mehr die Karte, auf die die Israeliten setzen konnten, sodass egal ob sündigten oder nicht immer den Segen Gottes hervorrief. Kurz vor der größten Tragödie des auserwählten Volkes des Alten Testamentes, d.h. der Deportation des israelischen Volkes in die Babylonische Gefangenschaft, versteckten die Hohepriester die Bundeslade an einem geheimen, unzugänglichen Ort in den Bergen, um sie vor den Babyloniern zu schützen. Bis zum heutigen Tag wurde die Bundeslade nicht wiedergefunden. Ist es nicht erstaunlich, dass der wichtigste Gegenstand des Volkes Israel nicht mehr aufgefunden wurde? Warum? Weil Gott die Bundeslade bereits vorhergesagt hat, die hier auf der Erde auftauchen sollte. Seine eigene Mutter. Die wahre Bundeslade. Als Jesus Christus geboren wird, erfüllt sich das Erlösungswerk. Dieses Erlösungswerk vollzieht sich zu einer Zeit, als am heiligsten Ort Israels im Tempel die Bundeslade fehlt. Er fährt in dem Himmel hinauf und es erfolgt die Herabsendung des Heiliges Geistes und es entstehen die Evangelien. Und es entsteht eines der geheimnisvollsten Bücher des Neuen Testaments. Die Apokalypse. Sie lesen dort, dass in einem bestimmten Augenblick der Geschichte der Tempel Gottes in Himmel geöffnet wird und Gott selbst ihnen die Bundeslade zeigen wird. Und sie lesen weiter, dass die Bundeslade irgend eine geheimnisvolle Frau sein wird, welche schwanger ist und in ihren Geburtswehen schreit. So sehr schmerzt sie diese Schwangerschaft. Es steht weiterhin geschrieben, dass diese Frau einen Kranz aus 12 Sternen hat. Der Kranz ist das Symbol der Herrschaft in einem Imperium. Nur den Cäsaren war es erlaubt einen Kranz zu tragen als Herrscher über ein Imperium. Diese Frau ist mit der Sonne bekleidet. Die Sonne steht als Symbol für die Gottheit. Was so viel heißt, dass sie durchdrungen ist von Göttlichkeit, ohne dabei selbst Gott zu sein. Unter ihren Füßen ist der Mond als das Gegenteil zu Sonne. Der Mond, der die symbolischen Kräfte symbolisieren soll. Das heißt, diese Frau hat unter ihren Füßen die ganze Welt, die unter der Macht des Bösen steht. Das ist erstaunlich. Maria hat Jesus nicht unter Geburtsschreien und Schmerzen geboren, weil sie den Folgen der Erbsünde nicht unterlag. Eine Folge der Erbsünde ist die Geburt unter Schmerzen. Wen also gebärt sie unter Schmerzen? Welche Schwangerschaft bereitet Ihr solche Schmerzen, dass sie vor Schmerz schreit? Sie ist ebenfalls schwanger mit jedem Einzelnen von uns. Uns allen sind Bilder, Figuren und Ikonen der Muttergottes bekannt, wo sie Tränen vergießt. Mitunter weint sie blutige Tränen. Stellt euch vor, welche Schmerzen jemand haben muss, damit er blutige Tränen weint. Soviel kostet sie diese Schwangerschaft. D.h., das Gebären von uns für Gott. Pater Dominik hegt keinen Zweifel daran, dass die unglaubliche Frau aus der Apokalypse uns den Rosenkranz zeigt. Diesen erstaunlichen Gegenstand aus Perlen gefertigt. Dieses Gebet ist uns in der Autorität des göttlichen Königreiches gegeben. Als die Kette, welche Satan fesselt. Diesem Zusammenhang bezieht er auf das 20. Kapitel der Apokalypse, wo Satan mit einer Kette gefesselt in die Verdammnis geworfen wird. Dieses Anketten erfolgt nach dem siegreichen Kampf des Königreiches des Lichtes gegen das Königreich der Finsternis. Maria spricht in vielen Botschaften davon, dass es sich dabei genau um diese Kette handelt. Den demütigen Rosenkranz, dem so eine Macht gegeben ist. Warum hat das Rosenkranzgebet so eine Macht? Weil es ein Gebet ist, wo wir die Fülle der Gnaden erbeten. Wir müssen an dieser Stelle zum Namen Maria zurückkehren. Sie ist die Kecharitomene. Das bedeutet voll der Gnade. Viele Heilige sprachen davon, dass sie uns alle Gnadengaben vermittelt. Die Quelle aller Gnaden ist der Heilige Geist, ihr Bräutigam. Aber Gott gefiel es, dass sie diese Gnaden vergibt und dass sie als Mittlerin der Gnaden fungiert für jeden, der sie bittet. Bei der Erscheinung der Muttergottes Katharina Laboure, die die Muttergottes auf einer Erdkugel zeigen, welche die Gnaden der ganzen Welt vermittelt, die durch ihre Hände fließen, die Gnaden um die die Menschen bitten und die Gnaden um die Menschen nicht bitten. Aber sie hält die Gnaden für diese Menschen bereit. Der Rosenkranz ist so eine mächtige Waffe, weil er die Ausgießung aller Gnaden ist, die wir durch Maria erhalten, die voll der Gnade ist. Kecharitomäne. Maria gießt die Gnaden aus, jedoch die Quelle der Gnade ist Gott. Wenn wir beginnen den Rosenkranz mit dem Glaubensbekenntnis. Mit dem Bekenntnis des Glaubens an alle unsere Glaubenswahrheiten und Fundamente unseres Glaubens. Wir beten um die drei fundamentalen Tugenden. Glaube, Hoffnung und Liebe und wir lobpreisen mit dem Ehre sei dem Vater und dem Sohn und den Heiligen Geist die Allerheiligste Dreifaltigkeit. Und wir beginnen den Rosenkranz in der immerwährenden Kontemplation Gottes durch Maria, in Maria. Maria führt uns zur Kontemplation Gottes in uns, durch die Hilfe dieser drei Gebete. Das Vater Unser, ein Gebet das vollkommen ist. Ein Gebet das Jesus uns schenkte. Gegrüßet seist du Maria. Der erste Teil sind die Worte Gottes. Und ihr wisst, dass die Worte Gottes die Macht haben, unser Leben zu verwandeln. Und dann, wenn wir uns bewusst werden, wer Maria für uns ist, wäre es das bedauerlichste, was wir tun könnten, wenn wir sie nicht um ihre Fürsprache bitten würden. Deshalb bitten wir: Mutter Gottes bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes Amen. D.h. wenn Maria jetzt mit uns betet, d.h. wenn ich das Wort jetzt in gegrüßet seist Du Maria ausspreche, so bin ich unaufhörlich mit ihr verbunden. Sie die voll der Gnaden ist, gießt die Gnadenströme über uns aus, wenn ich ihr Gebet beten. Es gibt keine noch so hoffnungslose Situation, welche nicht durch das Rosenkranzgebet gelöst werden könnte. Viele Heilige sprechen davon, dass sie unaufhörlich für uns, mit uns und in uns beten möchte und so unser Gebet reinigen möchte. Sie reinigt unser Gebet mit ihrer Vollkommenheit und Gnade. Sie reinigt es mit ihrer Unbeflecktheit und Liebe. Sie reinigt es mit ihrem Glauben und der Hoffnung und all dem was in ihr so schön ist. So wird unser schwaches Gebet, welches häufig voller Stolz und Hoffnungslosigkeit, Leere, Unglauben, Angst, Unruhe und Widerstand umhüllt ist, von Maria in die Hände genommen und sie schmückt es mit ihren Tugenden und Gnaden und bringt es Gott als reines, schönes und vollkommenes Opfer dar. Deshalb ist dieses Gebet so effektiv. Weil es vorbereitet, gereinigt und verschönert wird. Durch die Tugenden und Gnaden Marias. Sie bringt unser Gebet vor Gott als wenn es ihr eigenes Gebet wäre. Möge der Rosenkranz zu Eurem persönlichen Gebet der Kontemplation, des Friedens und der Liebe Gottes heranwachsen. Hier geht´s zum Video www.youtube.com/watch