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Theologie des Leibes

Quelle: tomashoraciojerez.blogspot.com

Zitat für Monat Nov 2015, Teil 2/3

 

„Der Mensch tritt ein „in ein Dasein“, mit dem Bewusstsein, dass seine eigene Männlichkeit bzw. Weiblichkeit (das heisst seine Geschlechtlichkeit) auf ein Ziel hingeordnet ist.“ 

Johannes Paul II., 9.1.1980

 

 

2. Teil Kampf um die Seele"

 

 

Männlichkeit – Weiblichkeit oder Gender-Mainstreaming?

 

Beim 2. Teil der Erklärung des obigen Zitat’s scheint Johannes Paul II. bereits damals im Jahre 1980 vom Begriff Gender-Mainstreaming gehört zu haben. Heutzutage wird den Kindern im Kindergarten bereits gesagt, dass sie aussuchen können was sie geschlechtlich einmal  sein wollen. Dies schafft natürlich Verwirrung und die Verwirrung wird in der Pubertät noch grösser. War das im Plane Gottes? In seiner von ihm gegebenen Ordnung? Wie hieß es denn im Schöpfungsbericht genau?
 
Gott sah Adam und sagte: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht“ (Gen 2,18). Und Gott schenkte Adam seine Eva…

 

***
 

Man muss sich einmal diesen Moment vorstellen, als Adam seine Eva erblickte. Er war hingerissen. Er hatte so lange gesucht nach Jemandem, der ihm ähnlich war und jetzt steht sie vor ihm. Er sieht sie an und erkennt, dass sie für ihn geschaffen wurde und er ruft in seiner Freude aus:  „Das endlich ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch“(Gen 2,23). Dieser Ausruf ist ein „Wow“ – ein „Endlich“. Für Juden bedeuten die Ausdrücke „Fleisch und Gebein“, dass Männer und Frauen dasselbe Mensch-Sein teilen, es bedeutet, dass sie füreinander bestimmt sind den Bund der gemeinsamen Liebe zu leben.

 

 

Quelle: http://psicoblog.com/calmar-los-nervios-antes-de-una-primera-cita/

Es hiess damals also nicht, dass Gott dem Adam einen zweiten Adam erschaffen hat, sondern es hieß, dass Gott Adam eine Hilfe erschaffen hat,  Eva - eine Frau, die Adam dem Leibe nach ähnlich ist und ihm als Gegenüber geschaffen wurde.
 
Der Papst erklärt immer wieder, dass der Leib die Person ausdrückt, die er ist. Also der männliche Leib, einen Mann und der weibliche Leib eine Frau. Dieser Leib macht die lebendige Seele offenbar, zu welcher der Mensch wurde, als Gott ihm das Leiben einhauchte (Gen 2,7). Gott hat uns in unserem äusseren und inneren Wesen als Mann oder Frau von Anfang an her erdacht und erschaffen. Jede Seele ist vereint mit dem eigenen Leib. Leib und Seele zusammen sind eine Einheit, sie bilden somit die Person.

 

***


Mit diesem Wissen und der Klarheit in der uns das der Papst immer wieder aufzeigt, hat Gender-Mainstreaming absolut keine Zukunft, sondern führt nur zur Zerstörung des Menschen selbst. Denn körperliche Umwandlungen von einem Mann in eine Frau oder umgekehrt führen im Inneren des Menschen zu einem riesigen Chaos. Durch die innere Zerrissenheit weiß die Person nicht mehr, was oder wer sie nun ist. Ist er nun eine sie oder umgekehrt?
 
Die Seele bleibt was sie ist, daran kann eine äussere Umwandlung nichts ändern und das kann bei einem Menschen von schwierigen, psychischen Zuständen hin bis zum Selbstmord führen.
 
Dasselbe gilt auch  für gleichgeschlechtliche Sexualität. In der gleichgeschlechtlichen Sexualität geht die eigentliche Berufung, die uns Gott in die Seele gelegt hat, nämlich die von Mann oder Frau verloren. Darüber jedoch mehr im nächsten Teil!

 

Yvonne Pfister

Quelle: www.primerahora.com