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Sieg des Rosenkranzes!

Hiroshima 6. August 1945, 8.16 Uhr: Ein greller Lichtblitz - heller als tausend Sonnen - über Hiroshima: 43 Sekunden später reißt die atomare Druckwelle 80% der Innenstadt nieder, ein gigantischer Feuerball ließ noch bis in 10 km Entfernung Bäume in Flammen aufgehen. Die riesige, radioaktive Rauchwolke erreichte innerhalb von drei Minuten eine Höhe von 13.000 m. Die ganze Stadt wurde vernichtet. Was blieb, waren nur Blut, Feuer, Stöhnen und sich rasend ausbreitender Schrecken. Es gibt aber noch eine weitgehend unbekannt gebliebene Botschaft von Hiroshima, die Hoffnung macht: „Das Gebet ist stärker als die Atombombe!“ Maria, die Königin des Rosenkranzes, beschützte auf wunderbare Weise eine kleine Gemeinschaft von vier Jesuiten, die in einem Pfarrhaus, nur acht Häuserblocks vom Zentrum der Explosion entfernt, lebten. Pater Hubert Schiffer, der am 27. März 1982 in Frankfurt starb, berichtete als Augenzeuge beim Eucharistischen Kongress in Philadelphia (USA) darüber. Als 30jähriger Priester war er in der Pfarrei „Aufnahme Mariens in den Himmel“ in Hiroshima im Einsatz. Menschlich kann sich niemand erklären, warum die vier Jesuiten, Pater Hugo Lasalle, Pater Kleinsore, Pater Cieslik und Pater Schiffer, im Jahre 1976 alle noch gesund waren und die Atombombe aus nächster Nähe überlebt hatten. Ihr Kloster wurde auf wundersame Weise verschon. Experten fragen sich, warum keiner der Patres durch die radioaktive Strahlung Schaden genommen hatte und weshalb ihr Pfarrhaus noch stand, obwohl alle Gebäude ringsumher völlig zerstört und ausgebrannt waren. Auch die vielen Ärzte und Wissenschaftler, die P. Schiffer untersucht hatten, konnten keine Erklärung dafür finden, warum er noch 33 Jahre nach der Explosion ohne Spätfolgen bei guter Gesundheit war. Staunend hörten alle immer wieder die Erklärung des großen Marienverehrers: „Als Missionare wollten wir in unserem Leben einfach die Botschaft der Gottesmutter von Fátima leben, und deshalb beteten wir täglich den Rosenkranz.“

Die Jungfrau Maria wiederholt auch in unserer gegenwärtigen Zeit, dass wahrhaftiger Friede und innere Freiheit in enger Verbindung zum Rosenkranzgebet steht. Bereiten wir der Himmelskönigin die Freunde und folgen ihrem mütterlichen Aufruf.

Quelle: : „Maria - Zeichen in der Zeit“, 2./2011, Nr. 146)