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Jugendsynode in Rom!

„Jesus hat die Anforderungen seines Rufes nicht abgesenkt“ und die Kirche sollte es auch nicht tun, auch nicht im Bereich der Sexualität, erläuterte Kardinal Robert Sarah vor der Bischofssynode. Das berichtete der britische „Catholic Herald“. In seinem Redebeitrag vor dem Plenum sagte der Präfekt der Gottesdienstkongregation: Die Kirche und ihre Hirten sollen „mutig das der katholischen Morallehre entsprechende christliche Ideal vorschlagen, anstatt es zu verwässern und die Wahrheit zu verstecken, um junge Menschen in den Schoß der Kirche zu locken“. Junge Menschen seien idealistisch und wollen Klarheit. Es sei ein schwerer Fehler und ein Zeichen mangelnden Respekts, „den gesunden Idealismus der Jugend zu unterschätzen“. Dies würde auch „den echten Prozess des Wachstums, der Reifung und der Heiligkeit“ verhindern.

Kardinal Sarah wies darauf hin, dass einige Jugendliche in Vorbereitung auf die Synode die Kirche darum gebeten hatten, die kirchlichen Lehren zu „einigen Fragen, die ihnen besonders am Herzen liegen“. deutlich zu machen und nicht nur über sexuelle Beziehungen, Nichtdiskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, Gleichheit zwischen Männern und Frauen außerhalb und in der Kirche zu sprechen. Aber andere Jugendliche „fordern nicht nur eine offene und unvoreingenommene Diskussion, sondern auch eine radikale Veränderung, eine vollständige Wende der Kirche in ihrer Lehre zu diesen Themen.“ Die Lehre der Kirche könne nicht von allen geteilt werden, aber niemand könne ernsthaft vertreten, dass die Lehre nicht klar ist. Allerdings könne es „bei der Erklärung der Lehre einen Mangel an Klarheit seitens einiger Hirten“ geben, dies mache „eine gründliche Gewissensprüfung“ notwendig. Der Kurienkardinal verwies auf Jesu Erzählung vom reichen Jüngling hin. Dieser fragte Jesus, was er tun müsse, um das ewige Leben zu erlangen. Jesus sagte ihm, er solle alles verkaufen und ihm folgen. Jesus habe hier „die Anforderungen seines Rufes nicht gesenkt“.

Beim studieren dieses Textes erinnerte ich mich umgehend an folgenden Text von Johannes Paul II.
Es ist Jesus den ihr sucht wenn ihr vom Glück träumt. Er ist es der auf euch wartet wenn euch nichts zufrieden stellt von dem was ihr vorfindet. Er ist es der Euch provoziert mit jenem Durst nach Radikalität, der Euch keine Anpassung an den Kompromiss erlaubt. Er ist es der Euch dazu drängt die Masken abzulegen, die das Leben verfälschen. Er ist es der aus euren Herzen die wahren Entscheidungen herausliest, die andere am liebsten ersticken würden. Jesus ist es der in euch etwas entfacht. Nämlich die Sehnsucht aus euren Leben etwas zu großes zu machen. Den Willen einem Ideal zu folgen und die Ablehnung euch von der Mittelmäßigkeit verschlingen zu lassen.
Es scheint, als versuche der allgegenwärtige Zeitgeist unsere wahre Herzenssehnsucht  zunehmend zu betäuben. Möchtest Du diesem Ideal folgen, das uns dazu aufruft der Mittelmäßigkeit abzuschwören und aus Deinem Leben etwas wahrhaft Großes zu machen?