Skip to main content

Carlo Acutis - Ein kurzes, lichtvolles irdisches Leben!

Immer mit Jesus vereint zu sein, das ist mein Lebensweg“ .Mit diesen einfachen Worten beschreibt der an Leukämie verstorbene Carlo Acutis sein kurzes Leben: mit Jesus, für Jesus und in Jesus leben. (…)„Ich sterbe glücklich, denn ich habe mein Leben gelebt, ohne auch nur eine einzige Minute mit Dingen zu vergeuden, die nicht gottgefällig sind”. Und Carlo fordert uns auf, es ihm nachzutun. Er fordert uns auf, das Evangelium durch unser Leben zu erzählen, damit jeder von uns zum Leuchtturm auf dem Weg unserer Mitmenschen wird.
Ein junger Mensch wie viele, der wie seine Freunde die Schule besuchte und für sein Alter schon herausragende Computerkenntnisse besaß. Und dann tritt Jesus in dieses Leben. Carlo Acutis wird ein Zeuge des Auferstandenen, er vertraut sich der Jungfrau Maria an, lebt ein Leben der Gnade und erzählt seinen Altersgenossen von seiner einzigartigen Erfahrung mit Gott Täglich empfängt er die Eucharistie, besucht mit Eifer die Heilige Messe und verbringt Stunden vor dem Allerheiligsten. Seine Erfahrung und seine Reifung im christlichen Glauben sind Zeugnis dafür, wie wahr die Worte Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. in seinem apostolischen Schreiben Sacramentum Caritatis: „Das Heilige Messopfer und die eucharistische Anbetung bestärken, tragen und entwickeln die Liebe zu Jesus und die Bereitschaft für den kirchlichen Dienst.“
Carlo hat auch eine innige Verehrung für die Gottesmutter, treu betet er den Rosenkranz. Denn sie ist für ihn die Mutter der Liebe. Ihr zu Ehren bringt er seine kleinen Opfer. 
Dieser Jungen, dessen soziales Leben sich in keiner Weise von dem seiner Schulkameraden unterscheidet, ist der Beweis dafür, dass das Evangelium auch von einem Jugendlichen uneingeschränkt gelebt werden kann. 
Sein kurzer Lebensweg, den schon früh die Begegnung mit Christus kennzeichnet, ist ein Licht für alle diejenigen, die ihm begegnet sind, aber auch für die, die von seiner Geschichte erfahren. Ich bin ganz sicher, dass diese erste Biografie über Carlo Acutis von Dr. Nicola Gori, dessen schriftstellerische Fähigkeiten unumstritten sind, den heute oft problematischen und durch die Massenmedien immer stärker manipulierten Jugendlichen helfen wird, den Sinn des Lebens wiederzufinden und die Werte des Evangeliums als dessen Verwirklichung zu erkennen. Dank dieses Jungen, der sich auf die Freundschaft mit Christus eingelassen hat und nur deshalb eine tiefere Freude erleben konnte, haben unsere Jugendlichen die Möglichkeit, eine Erfahrung zu leben, die den Reichtum der Jugendjahre nicht mindern sondern steigern wird. Carlos Zeugnis des Evangeliums ist nicht nur ein Ansporn für junge Menschen, sondern auch ein Anlass für Pfarrer, Priester und Erzieher, über die Wertigkeit der Erziehung, die sie den Jugendlichen unserer Pfarreien vermitteln, nachzudenken und darüber, wie sie diese Erziehung noch wirkungsvoller und nachhaltiger gestalten können.

Carlo Acutis stirbt im Alter von nur 15 Jahren aufgrund einer fulminanten Leukämieerkrankung und hinterlässt bei allen, die ihn kannten eine große Leere und tiefe Bewunderung zurück für sein kurzes aber intensives Zeugnis eines Lebens als wahrer Christ. Seit er mit 7 Jahren die Erste Kommunion empfangen hat, fehlte er niemals bei der täglichen Heiligen Messe. Er versuchte stets vor oder nach dem Abendmahl vor dem Tabernakel zu verbleiben, um den im Heiligen Sakrament wahrhaftigen Herrn zu würdigen. Die Madonna war seine große Vertraute und er versäumte niemals ihr zu Ehren täglich den Heiligen Rosenkranz zu beten. Modernität und Aktualität von Carlo vereinigen sich perfekt mit seinem tiefgründigen eucharistischen Lebensstil und der Hingabe zu Maria, die ihn zu einem ganz besonderen Jungen werden ließen, der von allen bewundert und geliebt wurde.

Zitat der Worte Carlos: „Unser Ziel ist die nicht die Endlichkeit, sondern die Unendlichkeit. Die Unendlichkeit ist unsere Heimat. Der Himmel erwartet uns seit jeher“. Seine Aussage: „Wir kommen alle als Originale auf die Welt, aber viele von uns sterben als Fotokopien“. Um sich nach diesem Ziel zu richten und nicht „als Fotokopie zu sterben“, sagte Carlo, dass unser Kompass das Wort Gottes sein soll, mit dem wir uns beständig auseinandersetzen müssen. Aber für ein so großes Ziel sind besondere Mittel von Nöten: die Sakramente und das Gebet. Besonders das Sakrament der Eucharistie war für Carlos Mittelpunkt seines Lebens. Er nannte es „mein Lebensweg in den Himmel”.
Carlo war überaus begabt bei allem, was mit der Computerwelt zu tun hatte. Nicht nur seine Freunde, auch diplomierte Informatiker hielten ihn für ein Genie. Alle waren erstaunt über seine Fähigkeit, die Geheimnisse der Informatik zu verstehen, die normalerweise nur denen zugänglich waren, die jahrelang dazu an der Universität studiert hatten. Die Interessen Carlos betrafen die Programmierung von Computern, Filmmontage, das Erstellen von Websites über Schriften, die er auch redaktionell und im Layout verwaltete bis hin zum freiwilligen Einsatz für die Bedürftigsten, mit Kindern und Senioren.